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Unser Hotel: La Conchiglia Village and Suites****

Auch bekannt unter "The Seashell Village****"....unser Hotel in Kalabrien, über dass ich euch heute berichten möchte.

Am Freitag, den 13.9. (gut, daß ich nicht zu Aberglauben neige^^) flogen wir für 14Tage ab Hannover nach Lamezia Terme in Süditalien. Von dort ging der Transfer durch die schöne kalabrische Region circa eine Stunde bis zu unserem Hotel.

Der Rezeptionist führte uns durch die schöne Gartenanlage an den Bungalows vorbei zu unserem neu errichteten Gebäude. Vier gerade erst fertiggestellte Gebäude mit je 2 Etagen. Ich glaube je Etage 8 Deluxe-Zimmer abzüglich des Parts in dem das Gym untergebracht wurde. Wir öffneten die Tür und waren direkt positiv angetan. Das Bad war typisch italienisch mit Bidet ausgestattet und fiel zuerst ins Auge, da direkt links neben der Eingangstür gelegen. Schöne moderne Fliesen und eine raumbreite Dusche mit Doppeltür. Wasserfall, Regendusche, Massagedüsen etc.

Das war schon mal ein guter Start. Auch der Rest des Zimmers gefiel uns gut. Die Zimmer sind sogenannte Deluxe-Familienzimmer. Ein 3. Bett stand daher auch im Raum und diente uns als zusätzliche Ablagefläche. Okay, für 3 Personen Gepäck verstauen für einen kompletten Familienurlaub fände ich persönlich schwierig; aber ist sicher machbar. Die Betten neu und die Matratzen ganz nach unserem Geschmack recht hart. Dann öffneten wir den Vorhang und waren geflasht!!! Der Ausblick war ein Traum: über den Pool hinweg direkter Meerblick mit Stromboli-Aussicht. Der aktive Vulkan lag zwar im Dunst aber wir wurden später aufgeklärt, daß dies gutes Wetter verspricht. Sobald man ihn gut sehen kann, solle man sich auf schlechtes Wetter einstellen. Unser Balkon war schön groß und mit Wäscheständer. Toll wäre es, wenn man statt der beiden normalen Stühle Liegestühle hätte. Denn wir waren abends sehr gern auf unserm Balkon, beispielsweise um den Sonnenuntergang zu beobachten. Jeden Abend ein wundervolles Schauspiel und immer wieder anders. Man konnte gar nicht aufhören, Bilder zu machen.

Im Restaurant "La Perla" konnte man sich mittags am Buffet bedienen und hatte freie Platzwahl. Dort gefiel uns besonders gut, daß man von vielen Plätzen aus einen tollen Ausblick hatte. Unser Lieblingstisch war die Nr. 19;-) Wohl nicht nur aufgrund des Blicks sondern auch weil dort meist unsere Lieblings-Kellnerin Beata (im Foto oben links) zuständig war. Liebe Grüße aus Deutschland, Beata!!!

Durch die zahlreichen polnischen Gäste beschäftigt das "La Conchiglia" einige polnische Angestellte, die wir allesamt positiv erwähnen möchten!! Freundlich, schnell und immer für einen Spaß aufgelegt. Besagte polnische Gäste....nun ja, wir hatten eine Woche lang das "Vergnügen" einer Reisegruppe, die uns mächtig auf die Nerven ging. Aber das kann ja in jedem Hotel passieren! Da mußte man dann einen wahren Run auf das Buffet und lautstarke Unterhaltungen durch den gesamten Raum und über die gesamte Poolbreite hinweg ertragen. Was war das für ein Unterschied, als diese Truppe abreiste. Es war richtig entspannt danach!!! Und genau das ist dies Hotel eigentlich auch! Entspannung pur! Ab und an fehlte ein wenig nette Musik am Pool und abends vielleicht mal etwas Programm. Aber es war eben Saisonende und das merkte man ein wenig. Als wir ankamen war abends am Pool noch eine Sängerin, die von Gaetano am Piano begleitet wurde. Ich war ganz erstaunt, als er sich als der "Yoga-Man" herausstellte, über den ich schon bei Holidaycheck in den Bewertungen gelesen hatte. (Morgens um 10Uhr konnte man mit ihm Yoga machen mit Ausblick zum Vulkan hin.)

Zum Restaurant ist noch zu sagen: morgens gab es ganz normales Buffet. In Italien gibt es ja immer viel Süßes schon zum Frühstück.

Süßes zum Frühstück

Aber natürlich auch Rührei, Quiches, Wurst/Käse, Müsli etc. halt wie überall. Wenn man sich einen Platz gesucht hatte kam recht zügig die Servicekraft und man wurde gefragt, wann man abends essen wolle. 19Uhr oder 20:30Uhr, wobei Letzteres uns persönlich zu spät ist. Zudem gab es die Möglichkeit zu sagen, man wolle Pizza im Aussenbereich der Poolbar essen. Das haben wir 3-mal in den 14 Tagen gemacht. Dort war es besonders romantisch, da man am Pool sitzt und um 19Uhr die Sonne gerade untergeht. Traumhaft!!!

Kurz vor der Dämmerung, das Restaurant vom Pool aus

Abends war ein wenig störend, daß man in der Schlange stand vorm Restaurant. War man dran bei Paulina seine Zimmernummer nennen mußte und einen Zettel in eigener Sprache mit dem Menü erhielt. Besagte Paulina am Empfang war unser 2. polnisches Sweety und wir haben mal so rumgeflachst, daß sie die "Employee of the Year" sei. Auch an sie liebste Grüße!!! Man holte sich Vorspeisen am Buffet (sofern die besagte Gruppe etwas übriggelassen hatte) und nannte der Bedienung die Getränkewünsche und welche Menüauswahl man getroffen habe. Wir haben nie auf unsere Getränke warten müssen und auch die 3 Gänge kamen immer zack-zack.

Die Qualität der Speisen war gut und ich staune immer noch über die Gäste, die bei uns monierten, es sei zu wenig. Wer hier verhungerte muß in meinen Augen ein echtes Vielfraß sein, sorry!!!! Mediterrane Küche lebt halt nicht von Sättigungsbeilagen wie unsere deutsche Küche! Und wem Kartoffeln oder Nudeln beim hauptgang fehlte, der konnte sich ja am Vorspeisenbuffet Dementsprechendes nachholen. Das einzige Manko war auch hier, daß man oft merkte, die Saison neigte sich dem Ende zu und einige Sachen verschwanden plötzlich, wie zum Beispiel Vollkornbrot. Auch mein geliebter Weißwein war einige Tage "finished". Den zweiten Wein der Auswahl mochte ich absolut nicht. Rotwein trinke ich nie und kann daher dazu nichts sagen. Das Bier war ok, nur der Kaffee hat mich ein wenig enttäuscht. Luca, unser liebster Bar-Mann teilte mir dann am letzten Abend ganz lieb mit "your sparkling wine is again available now".

Unser All Inclusive-Paket beinhaltete die 3 Mahlzeiten, sowie Bier, Wein und antialkoholische Getränke. Cocktails, Snacks, Spirituosen und Eis konnte man aufs Zimmer schreiben lassen gegen Unterschrift und Alles am Ende zusammen bezahlen, wie auch Spa, Strandbadetuch und Ausflüge. Luca macht tolle Drinks und wir hatten auch mit ihm und seinem Kollegen Domenico viel Spaß. Überhaupt muß ich das Personal immer wieder loben. Giovanna an der Rezeption spricht ausgezeichnet deutsch und auch der Restaurantleiter versteht so Einiges. Sonst wühlte man Brocken Touri-italienisch hervor oder orderte auf Englisch.

Pool, Richtung Restaurant vom Dach des Nebengebäudes. Rechts die Poolbar

Der Pool ist einfach gestaltet, aber schön und Liegen sowie Sonnenschirme neu und ausreichend vorhanden. Für Kinder gibt es extra einen kleinen eigenen Pool, der aber leider wenig genutzt wurde. Zum Hotelstrand konnte man über einen recht steilen Weg zu Fuß gehen oder man nahm den Hotel-Shuttle.

Immer pünktlich fuhr Dieser hin und her. Am Strand gab es eine Art Absatz. Oben standen Liegen; unten (über eine kleine Treppe erreichbar) direkt am Ufer Klappstühle. Alles natürlich mit Schirmen dazu und in sehr gutem Zustand. Badeschuhe sollte man haben, denn der Sand ist nicht eben fein und es ist im Meer recht steinig. Das Wasser entschädigt aber total, da es super klar ist und wir hatten es im September noch wunderbar warm. Überhaupt war es klimatisch absolut Klasse!

Man könnte hier beklagen, daß es keine eigene Strandbar gibt; aber entweder nahm man sich Getränke-Flaschen von oben mit oder man ging einfach ein wenig am Strand entlang und setzte sich in eine der Strandbars und zahlte halt mal selbst (das widerstrebte so Einigen). Wir hatten unseren absoluten Favoriten sofort gefunden mit der Bar der "Residence Esperia". Ne Bar mit weißer Holzterrasse und günstigen, leckeren Drinks. Zudem konnte man dort auch mal aufs stille Örtchen, was unser Hotelstrand leider auch nicht bot.

Die Umgebung des Hotels bietet recht wenig sonst. Man kann zu Fuß zu 2 Supermärkten laufen und auch ein paar nette Restaurants sind fußläufig erreichbar. Ebenso ein kleiner Bahnhof, den wir aber nicht genutzt haben. Ein kleiner Shop auf dem Hotelgelände wäre schon wünschenswert und Platz wäre noch genügend vorhanden. Wir sind mehrfach mit dem Linienbus nach Tropea gefahren. Pro Person je für 2,50€ (direkt vor unserm Hotel ist Abfahrt) bis zu einem großen Parkplatz am Labranda-Hotel "Rocca Nettuno". Von dort muß man ein ganzes Stück an der Hauptstrasse entlang bis in die Altstadt laufen. Diese ist einfach irre schön. Absolut mittelalterlich erhalten. So manchen Balkon würde ich ganz sicher nicht mehr betreten wollen. Uralte Häuser, auf denen Daten des 16. und 17. Jahrhunderts entdeckt; Kopfsteinpflastergassen; kleine Geschäfte und süße Restaurants. Die Preise übrigens für italienische Verhältnisse mehr als zivil. Fisch, Pasta und vor Allem der aus der Gegend stammende Tartufo und die berühmten roten Zwiebeln aus der Reggio Calabria.

Ach, Italien ist einfach ein Schlemmerland!!! Wenn man so durch die Strassen von Tropea schlendert gelangt man immer wieder automatisch an Aussichtspunkte, da die Stadt rund 60 Meter höher liegt als das tyrrhenische Meeresufer. Entweder steht man plötzlich mit vielen anderen Touristen an einem Geländer und genießt atemberaubende Ausblicke auf den Hafen oder die auf einem vorgelagerten Felsen befindliche Wallfahrtskirche Santa Maria dell'Isola. Bei guter Sicht kann man den Stromboli sehen oder die anderen liparischen Inseln. Wir haben die 200 Stufen der alten Treppe hinab genommen, die runter bis zum Hafen führt und sind dann am Ufer entlanggeschlendert. An der Kirche vorbei und dann auf Höhe eines Campingplatzes wieder "Serpentinen"-Treppe hinauf. Fitness pur und gut, um die Pasta-Pfunde abzuarbeiten.

Hier mal eine Bilder-Show über Tropea (einfach auf den schwarzen Pfeil klicken):


Sicher lohnt es sich hier auch eine Führung mitzumachen, da diese Stadt eine bewegte Geschichte zu verzeichnen hat.

Wikipedia sagt hierzu:

Zum ersten Mal wurde Tropea im 1. Jahrhundert nach Christus von Plinius dem Älteren erwähnt. Der Legende nach lautet der ursprüngliche Name „Herkuleshafen“, da Herkules sich hier nach seinen Abenteuern zur Erholung niedergelassen haben soll.

Seit dem 7. Jahrhundert war Tropea Sitz eines Bistums. 1094 wurde erstmals ein lateinischer Geistlicher Nachfolger der bis dahin griechischen Bischöfe, die Bevölkerung gehörte aber noch im 14. Jahrhundert in großer Zahl der griechischen Sprachgruppe an.

Um 1000 n. Chr. entwickelte sich Tropea zu einer wohlhabenden Ortschaft und wurde im Zuge des Feudalismus, begünstigt durch Steuer- und Verwaltungsfreiheit, von zahlreichen adeligen Familien bewohnt.

Im 13. Jahrhundert baute man Tropea zum Schutz gegen den Einfall von Sarazenen in seinen jetzigen Zustand um, thronend auf einem Felsen über dem Meer. Im Laufe der Jahrhunderte verursachten regelmäßige Erdbeben schwerwiegende Schäden in der Stadt, so dass die Einwohner nach jedem Beben die Stadt auf den Ruinen neu errichteten, wie es die archäologischen Ausgrabungen aus dem 19. Jahrhundert beweisen.

Im 19. Jahrhundert war Tropea ein reiches kommerzielles Zentrum und behielt bis 1806 seine Unabhängigkeit als Stadtstaat. Die Ankunft der Franzosen kennzeichnete allerdings den danach stattfindenden langen Zerfall der Stadt, welcher erst mit dem beginnenden Tourismus wieder rückgängig gemacht werden konnte.

Zurück zu unserem Hotel (dazu oben die Collage mit einigen Eindrücken): Fazit für uns ist, daß wir es sehr genossen haben, dort zu sein.

Zimmer toll, Anlage sehr schön, Essen gut, Personal top, Strand ok, Lage ruhig aber abseits, All Inclusive anders als man es gewöhnt ist und mit kleinen Mängeln.

Über den Spa-Bereich und die liebe Alex, die uns toll verwöhnt hat berichte ich gesondert demnächst!

Für einen 2. Besuch dieser Region würde ich gucken, ob ich eine Unterkunft in Tropea selbst fände, die so chic ist, wie das "La Conchiglia". Vielleicht eins der vielen B&B's. Denn die Restaurants der Stadt reizen schon sehr. Notiert hab ich mir da schon das Ein oder Andere.


Empfehlen kann ich vor Allem einen Ausflug ans Capo Vaticano.

Entweder zum Aussichtspunkt oder im Rahmen einer Schnorcheltour ab Tropea, wie wir sie gemacht haben. Auch ein Trip zu den liparischen Inseln muß toll sein. Unserer wurde aber wg Sturm abgesagt

und ich kann nur von Mitreisenden her diese Empfehlung aussprechen.


Beim nächsten Besuch, den wir bestimmt machen werden, nehmen wir uns eins der Tuc-Tucs, die dort durch die Strassen brettern. Sicher ein Heiden-Spaß!


Insgesamt ist die Gegend super schön und es stört nur der Müll an den Landstrassen, der wohl irgendwie von der dort angesiedelten Mafia hervorgerufen wird. Die näheren Gründe und Umstände dafür habe ich nicht ergründet. Im Hotel selbst und in Tropea war es sauber und ordentlich.

Ganz am Schluß noch meine liebsten, spaßigen Urlaubsbilder, die auch mal mich zeigen. Bild 1....irgendwie hatte die Pizza bei mir nen Durchhänger ;-)) Naja und ein Fußbild ist traditionell immer irgendwie dabei...lol






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