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  • Cleo

Meine Lieblingsparfums

Aktualisiert: 16. Okt 2019

Natürlich richtet sich mein Lieblingsduft stark nach der Jahreszeit. Und gerade jetzt schiebe ich im Regal die leichten, frischen Sommerdüfte nach hinten und schnuppere an meinen Herbst-Winterdüften. Welche mag ich nach wie vor und welche werden für diese Saison in der Versenkung verschwinden? Geschmäcker ändern sich ja mit der Zeit. Wenn ich so an Zeiten denke, wo Chopard Casmir, Must de Cartier, Poison oder gar Cacharel's Loulou noch en Vogue waren... Heute finde ich diese Düfte einfach nur furchtbar und viel zu aufdringlich.

Nichts beeinflusst unser Unterbewusstes so sehr, wie ein schöner Duft. Er weckt Erinnerungen und verführt unsere Sinne. Im Idealfall unterstreicht er ganz subtil die eigene Persönlichkeit. Er kann aber auch als machtvolles Instrument eingesetzt werden, um – je nach Stimmung und Vorhaben – eine bestimmte Aura zu erzeugen: Stärke, Selbstbewusstsein, Klarheit, Souveränität, Geborgenheit, Romantik, Glamour, Eleganz, Abenteuer – die Liste der Möglichkeiten ist lang.

Klar, dass wir bei so viel Power hellhörig werden. Ein guter Riecher lohnt sich für uns nämlich doppelt: Er unterstreicht unseren Charakter und unterstützt unsere Wirkung auf andere. Von attraktiv bis seriös, von entspannt bis sexy – was wir aufsprühen, prägt unser Image. Wie sich ein Parfüm entfaltet, hängt dabei von unserem Eigengeruch und der Beschaffenheit unserer Haut ab. Die Wirkung auf andere beruht dagegen auf deren ganz persönlichen Erinnerungen. Ganz schön kompliziert? Nicht wirklich!

Erdig, warm, sanft und sinnlich – all das passt gut in die kalte Jahreszeit. Rauchig-balsamische Noten wie Myrrhe, würzige Safran-Akkorde, geheimnisvolle Oud-Noten, aphrodisierende Moschus- oder mystische Weihrauch-Klänge sind jetzt angesagt. Dazu kommen samtige Stimmungsaufheller wie Sandelholz, Patchouli und intensives Vetiver, sowie behagliche Aromen von Vanille, Kakaobohne und Honig. Auch minimalistische Signature-Düfte spielen eine immer größere Rolle. Der Trend geht zu ungewöhnlichen Inhaltsstoffen. Die zeitlosen Puristen verführen z.B. mit weißen Blüten und Patchouli, Freesie und Eichenmoos, leichten Rosennoten und grünem Efeu oder Mate-Tee, Bergamotte und Magnolie.

So liebe ich jetzt wieder mein "Gabrielle" von Chanel. Fast ein Ganzjahresduft übrigens. Denn die Kopfnoten sind fruchtige Mandarinorange, Grapefruit und schwarze Johannisbeere. Erst in der Herznote bringen Tuberose, Ylang-Ylang, Jasmin, Orangenblüte, Rosa Pfeffer, Birne und Maiglöckchen eine warme Mischung mit, die durch die Basis aus Sandelholz, Moschus, Caschmeran und Iris eine Touch bekommt, der eben auch in die kalten Jahreszeiten passt.

Narciso Rodriguez hat ja eine große Parfumreihe hervorgebracht. Hier mag ich für den Herbst sehr das schwarze "for her". Der preisgekrönte Duft aus Kopfnoten wie Osmanthus, afrikanische Orangenblüte und Bergamotte bringt viel Wärme mit. Herznoten sind Moschus und Ambra. Und die kuschelig anheimelnde Basis besteht aus Vetiver, Vanille und Patschuli.

Direkt nach dem Aufsprühen ist es mir zu stark, entwickelt aber sehr rasch seine angenehme Seite und dann fühle ich mich damit richtig wohl. Dieser Duft ist allerdings wirklich Nichts für sommerliche Tage!

Kein so schwerer Duft ist von Boss "Ma vie pour Femme". Zwar ein blumiger Duft durch die Kopfnote aus Kaktusblüte und die Herznoten Rosa Freesie, Jasmin und Rose. Aber die warme Basis aus Zeder und holzigen Noten machen ihn weich und warm anmutend.

"Devine Decadence" von Marc Jacobs ist sicher kein Tagesparfum; aber ich möchte auch diesen Duft nicht vergessen. Das luxuriöse, orientalisch-blumige Parfum ist bereits seit 2016 erhältlich und Orangenblüte, Champagner und Bergamotte in der Kopfnote sowie die Herznoten Geißblatt, Hortensie und Gardenie sind ungewöhnlich. Abgerundet in der Basis durch warmes Ambra, Safran und Vanille.

Sicher kommen in diesem Jahresabschnitt noch ein, zwei Düfte neu hinzu. Dann würde ich einen weiteren Post schreiben über meine neuen Lieblinge. Vorerst bleibt es bei diesen 4 sehr unterschiedlichen Gerüchen, die meine jeweilige Gemütsverfassung gut unterstreichen können. Hinzu kommen natürlich ein paar Düfte, die für mich klassisch in mein Parfumregal gehören: Oscar de la Renta's "Intrusion" und "Rose"; als Tagesparfum das "Selection" von S.Oliver.


Ganz am Ende dieses Posts möchte ich übrigens auf den Beitrag von letzter Woche kommen: leider gibt es irgendein technisches Problem damit und ich mußte feststellen, daß auf Smartphones nicht der komplette Text zu sehen ist und es Komplikationen mit der Bilddarstellung gibt. Leider hat mir mein Anbieter bisher nicht sagen können, woran dies liegt. Ich bitte um Nachsicht.

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