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  • Cleo

Krampfadern, das muß doch nicht sein!!!

Seit vielen Jahren hab ich es vor mir hergeschoben....das Entfernen meiner ungeliebten Krampfader an der Innenseite meines rechten Knies. Immer mehr schob es sich nun an meinem Bein herunter. Kurze Röcke? Shorts? Seit Jahren aus meinem Schrank verbannt. So war ich vor einigen Jahren mal bei einem Phlebologen, der mir bestätigte, all meine Venenklappen ab Leiste seien defekt und bei einer OP unter Vollnarkose, dem sogenannten Stripping-Verfahren müsse er alle 10 cm einen kleinen Schnitt machen. Dann würde das Bein wochenlang gewickelt. Es sei auch nicht auszuschliessen, daß die Vene sich einen neuen Weg suche und die Prozedur dann wiederholt werden müsse. Also ein Weg ohne Ende? Irgendwie behagte mir das nicht. Jedes Frühjahr, wenn die Temperaturen klettern, dann kam dieser Gedanke wieder zurück. Endlich wieder ein Bein ohne diesen optischen Makel. Das wäre schon toll. Und bei hohen Temperaturen kochte das Bein förmlich. Der Knöchel schwillt heftig an und man sieht aus wie ne uralte Frau. Angenehm ist was Anderes!!! Aber solch eine OP führt jeder Arzt in Herbst oder Winter durch; allein schon wegen der Wickelei. So schiebt man es Jahr für Jahr auf und leidet eben irgendwie weiter vor sich hin.

Eines Tages las ich dann über die Methode von Dr. Sanduro Köster. Sanfte Krampfaderentfernung mit Kochsalzlösung. Mit der biologisch sanften Methode können Krampfadern ab 2mm Durchmesser schonend und nebenwirkungsarm entfernt werden. Nicht nur die Hauptäste der Krampfader (wie bei einer Operation) werden erreicht, sondern auch die kleineren Seitenäste werden entfernt und somit das Risiko der Neubildung deutlich reduziert. Sogenannte Besenreiser können ebenfalls behandelt werden, je nach Ausmaß verbessern sich diese durch die Krampfaderbehandlung an sich. Bei reiner Besenreiserbehandlung sind evtl. mehrere kleine Behandlungen notwendig.

Und bei uns in der Nähe führt diese Behandlung ein junger Heilpraktiker durch: Daniel Gallus mit Praxis-Sitz in Ilsede. Ich machte einen Termin aus und die Sache wurde Ernst. Es erfolgte eine gründliche Anamnese, Klärung all meiner Fragen, eine genaue Untersuchung der Krampfader und deren Verlauf und Funktionsfähigkeit der Venenklappen. Beim 2. Termin ging es dann scharf: Im Stehen injizierte Daniel mir 27%ige Kochsalzlösung durch die eine starke Reizung der Innenschicht der Krampfadern ausgelöst, die zu einer „Verschweißreaktion/Verklebung“ führt, die das Gefäß verschließt. Für mich war es ein krasses Brennen der Vene. Man spürt regelrecht, wie die Flüssigkeit sich voranarbeitet. Als das Brennen im Fuß ankam durfte ich mich hinlegen und er lagerte mein Bein hoch in seine Armbeuge. Druck auf die Leiste wurde ausgeübt und die Flüssigkeit begann sich Richtung Leiste vorzuarbeiten. Das Brennen war wirklich nicht "Ohne" und ich mußte an gleichmäßiges Atmen erinnert werden; da ich in solchen Situationen dazu neige die Luft anzuhalten. Irgendwann kam dann was Witziges: ich schmeckte Salz!!! Habe direkt gefragt, ob ich mir das nur einbilden würde. Nein sagte er; das zeige, daß wir am Ziel seien. Die meisten Patienten reagieren unmittelbar während oder nach der Injektion mit einem Krampf, ähnlich einem Wadenkrampf, der 1 – 2 Minuten andauert. Dies ist in der Regel die einzige Begleiterscheinung. Bei mir war dieser Krampf wirklich erträglich. Ich empfand mehr einen Druck im kompletten Bein; der nach etwa 2 Stunden verschwand.

Ein großes Kompliment muß ich meinem Heilpraktiker Daniel Gallus machen: er geht nicht nur mit viel Kompetenz an die Sache heran, sondern hat auch eine gute Portion Humor und ist lenkt Einen auch schon mal mit nem lockeren Spruch vom Schmerz ab. Seine Helferin war ebenso absolut positiv zu erwähnen. Ein tolles Team! Da bedanke ich mich gern von Herzen für die tolle Behandlung!

Bis zur Nachsorgeuntersuchung vergingen dann 4 Wochen und ich gebe zu: Ja, es tat weh! Enge Hosen anziehen war ein No-Go und ich war froh, daß es so warm war, daß ich auf Kleider, Haremshosen oder Bermudas zurückgreifen konnte.

Direkt nach der Einspritzung der Lösung sieht man übrigens die Krampfader kurzzeitig kaum noch. Das ändert sich aber fix und sie wird richtig prall. Das muß so sein und zeigt die Wirkung der Lösung. Die Ader verhärtet und wird vom Körper selbst innerhalb von 4–6 Monaten abgebaut. Arnika-Globuli nahm ich täglich ein und behandelte die Vene zudem mit Arnika-Salbe, die u.A. Verfärbungen beseitigen soll. Kühlen war zudem total hilfreich.

Mittlerweile sind weitere 4 Wochen ins Land gegangen und die Ader beginnt mit dem Abbau. Es sieht nun schon weitaus besser aus und ich freue mich, wenn ich hier zum Jahresende wohl Bilder posten kann, auf denen man dann keine Krampfader mehr sehen kann. Nächstes Jahr werde ich das rechte Bein behandeln lassen, da ich auch dort eine solche Nervensäge habe und diese Oberschenkel und Knie verschandelt.

Man kann jetzt vielleicht sagen, ich bilde es mir ein; aber mein Mann bestätigt es gern ebenfalls: Mein linker Oberschenkel ist straffer als zuvor und meine kleine "Reiterhose" ist flacher geworden. Der Vergleich zu meinem rechten Bein zeigt dies sehr deutlich. Toller Nebeneffekt ;-)

Und nun hier krass aneinandergereiht die ungeschönte Wahrheit in Bildern:

Ich bin mir bewußt wie krass die Fotos aussehen. Das erste Bild zeigt das Bein direkt nach der Behandlung (noch mit Pflaster). Danach folgen Bilder der extremen Aufblähung der Ader. Wo plötzlich auch die Stellen zu sehen waren, die vorher nie sichtbar waren (Oberhalb des Knies am Innenschenkel). Dies zeigte mir besonders, wie sehr die Vene doch erkrankt ist und auch nicht sichtbare Stellen lange Zeit betroffen waren. Sie waren einfach nur nicht sichtbar. Geschwollen war das Bein auch ein bißchen (besonders ums Knie herum). Wo "Linien" zu sehen sind....das sind Abdruckstellen von Hosennähten, die verdeutlichen, wie empfindlich das Bein zu dieser Zeit auf enge Hosen reagierte. Das letzte Bild zeigt den jetzigen Zustand und man sieht deutlich die schwindende Verfärbung und dass die Ader sehr viel flacher wird. Es geht also definitiv bergauf und ich bin heilfroh, es gemacht zu haben! Was unbedingt gesagt werden muß: die ersten 4 Wochen waren hart! Stehen auf einer Stelle war eine Qual. Ich hab ständig mein Bein bewegt. Anstehen an der Supermarktkasse z.B. war nervig. Bestimmt dachten manche Menschen, die mich beobachteten: meine Güte, was hat die denn für ein Problem!?


Für Interessierte hier der Homepage-Link meines behandelnden Heilpraktikers mit weiteren Infos:

https://www.heilpraktiker-gallus.de/Therapieangebot/Krampfaderentfernung/






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