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  • Cleo

Futtern wie bei Muttern

Wenn man mich nach einem Lieblingsgericht fragt bin ich wirklich aufgeschmissen. Aber im Grunde ist doch die deutsche Hausmannskost immer wieder ein Burner. Neben Rinderrouladen steht für mich der gute simple Schweinebraten ganz weit oben.

Und Den hab ich am vergangenen Sonntag seit langer Zeit mal wieder auf den Tisch gebracht. Wie ihr ja vielleicht schon wisst bin ich keine Hausfrau, die strikt nach Rezept kocht, sondern mehr so der Aus-dem-Handgelenk-Typ. Seht mir also wieder einmal nach, wenn es bei mir keine Gramm-Angaben gibt.

Wer genaue Angaben benötigt ist sicher bei Kochbar, Chefkoch und Co. gut bedient. Ich gucke dort auch oft. Sehr empfehlen kann ich auch immer wieder Pinterest. Meine absolute Inspirationsquelle, wenn mir nichts einfallen mag.

Beim Schlachter meines Vertrauens (Nachtwey, Hildesheim) kaufte ich ein schönes Stück Schweinebraten, diesmal aus der Hüfte. Sorgfältig abgewaschen und trocken getupft hab ich es dann mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und fein gemahlenem Rosmarin eingerieben. Im Bräter schön scharf angebraten. Währenddessen heizte mein Backofen auf 90Grad vor bei Ober/Unterhitze.

Während des Anbratens hab ich rote Zwiebeln in Stifte geschnitten und zugefügt.

Links im Bild seht ihr wie der Braten aussah, bevor die Brühe angegossen wurde. Ich nahm zunächst einen halben Liter Wasser und einen guten Esslöffel "Little Lunch" Gemüsebrühe klassisch. Später könnt ihr je nach Bedarf noch Brühe nachfügen und auch mal den Braten mit dem Sud übergiessen.

Hinzu noch je einen Esslöffel Tomatenmark mit Suppengemüse und Senf. Mit dem Schneebesen einrühren und dann ab mit dem Ganzen in den Ofen und schön ziehen lassen. Bei mir war er über 4 Stunden im Rohr. Dann entnehmt ihr das Fleisch und haltet es im Ofen warm. Den Sud abseihen und aufkochen. Braunen Saucenbinder nehme ich zum Binden und habe dann abgeschmeckt mit Bio-Mandelmilch und Gewürzen nach Bedarf. Rotkohl und Klösse dazu - fertig.

Und nun schaut mal, wie herrlich das Fleisch nach dem Garen und vor dem Aufschneiden aussah. Zart-knuspernder Rand, Fleisch saftig und die Sauce hatte nen tollen Glanz ohne Zauberei! Servierergebnis siehe ganz oben im Beitrag.

Jetzt gerade fegt hier bei uns noch das Sturmtief Sabine über die Stadt und man mag heute nicht mal nen Hund vor die Tür jagen. Daher gibt es heute Kartoffelbrei mit der reichlich vorhandenen Bratensauce und den Rest vom Fleisch schneide ich ganz dünn auf und lasse ihn nochmal in der Sauce ziehen. Erbsen und Möhrchen dazu und fertig ist das Reste-Essen am Montag ;-) Natürlich wäre es auch als Bratenaufschnitt super geeignet; aber ich hab so viel leckere Sauce über und die ist für mich eh immer das A und O bei solchen Gerichten und wir never ever entsorgt!

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